Gemeindefahrten

Herzliche Einladung für folgende Fahrten im Jahr 2018.

Haben Sie Interesse - klicken Sie bitte auf den jeweiligen Flyer. Hier wird die Reise detailliert beschrieben:

06.07. - 08.07.2018 Trier                   06.09. - 09.09.2018 Augsburg

           

Vom Schalom Gottes

Kreuzwort vom 16.06.2018

Schalom, so heißt das Zauberwort, mit dem die Bibel ein Leben im unmittelbaren Wirkungskreis Gottes bezeichnet. Schalom, das heißt, sich rundherum wohl fühlen; körperlich, geistig und seelischen gesund sein. Schalom, das heißt, in einem Umfeld leben, in dem wir uns sicher fühlen, in dem es gerecht zugeht.

Jeder von uns hat ein Gespür dafür, was das ist: Gerechtigkeit. Wir merken es sofort, wenn es ungerecht zugeht:  wie ein Stich in der Magengrube!

Der Dieselskandal zum Beispiel. Auf der Straße schmutzig wie der Tod, wie man inzwischen weiß.

Gut, die ganz alten Diesel, das ist eine Sache. Aber schon bei den mittelalten kann man sich fragen, was die Dieselfahrer unter uns denn dafürkönnen, wenn der Staat Motoren freigegeben hat, welche nur auf dem Prüfstand Schadstoffnormen erfüllen, die in der EU bereits 2008 vereinbart wurden.

Erst recht jene Dieselfahrzeuge, die die Firmen durch die Zulassung geschummelt haben. Und bis jetzt weigern sich Staat und Firmen, den Missstand, den sie herbeigeführt haben, verlässlich und auf eigene Kosten zu beseitigen!  Das ist doch nicht zu fassen! 

Zum Schalom Gottes passt das jedenfalls nicht, liebe Leserinnen und Leser!

Natürlich, zum Schalom Gottes passt auch Vieles nicht, was wir selber Anderen zufügen ...  in unserem täglichen Kleinkrieg um Ansehen, ...  darum, in Familie Schule oder Arbeit die Oberhand zu behalten.

Und Gott? Was meint der dazu?

Manchmal frage ich Gott: Wieso fährst Du nicht drein mit Deiner Macht? Schaffe Ordnung! Das ist doch ein Kleines für Dich! Lass Deine Gerechtigkeit regnen! Setze Deinen Schalom durch!

Ahh! Der Schalom Gottes. „So sehr hat uns Gott geliebt, dass Er seinen eigenen Sohn für uns in den Tod gegeben hat, damit wir das Leben haben.“ Wir. Du und ich. Mit all dem, was mir im täglichen Leben immer wieder an Fehlern unterläuft. Meine kleinen und großen Unaufmerksamkeiten, meine Vergesslichkeit ... mein Starrsinn, der anderen das Leben immer wieder schwer macht. 

So sehr liebt Gott, dass Er Seinen Sohn für uns gegeben hat, damit wir das Leben haben. Das, liebe Leserinnen und Leser, das ist der Schalom Gottes. 

Und ich bin dankbar, sehr dankbar, im Horizont dieses Gottes leben zu dürfen. Denn Gott ist die Liebe, die Liebe pur.

Pfr. Heinrich W. Spittler

evangelisch läuft

Am 12.Mai war es wieder soweit -  der 22. HBV CityLauf 2017 fand statt. Anlässlich des Reformationsjubiläums nahm diesmal erstmals eine Mannschaft des Dekanats mit großem Erfolg teil. Erkennbar für alle startete unser Team in lila T Shirts unter dem Motto „Evangelisch läuft!“

Reformationsjubiläum in Aschaffenburg

Vor Jahren schaffte er es sogar auf Platz 2 der Besten Deutschen. Der Reformator Martin Luther. Im Jahr 2017 ist sein berühmter Thesenanschlag am 31. 10. Feiertag in ganz Deutschland. Zweifellos also ein Mann, der Geschichte schrieb. 500 Jahre nach den Hammerschlägen von Wittenberg kann man freilich auch kritisch zurückfragen: Was hat eine Persönlichkeit des ausgehenden Mittelalters Menschen von heute noch zu sagen? Die Antwort fiele gewiss schwer, wenn wir eine Luther-Heldenverehrung zelebrierten. Und so geht es im Jubiläumsjahr 2017 nicht allein um den Reformator aus Wittenberg, sondern um die geistesgeschichtlichen und religiösen Aufbrüche, die mit seinem Namen verbunden sind und die bis heute unser Zusammenleben maßgeblich prägen. Ob es die Freiheit des Gewissens ist oder die Kritik an politischer Machtfülle, ob es um die Rolle der Geschlechter zueinander geht oder um die Bedeutung von Religion für das friedliche Zusammenleben: Ohne Luther und die anderen Reformatoren wie Calvin, Melanchthon oder John Wesley sähe Europa heute völlig anders aus.

Am 31.10. 2017 fand anlässlich des Reformationsjubiläums ein großer Dekanatsempfang in der Stadthalle statt:

Lesen Sie hier den ökumenischen Dialog ziwschen Domkapitular Dr. Jürgen Vorndran (Würzburg) und Oberkirchenrat Michael Martin (München)

 

 

 

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